Samuel Finzi liest Arnon Grünberg: „Couchsurfen und andere Schlachten“

Gedenkstätte Ahlem

Pressemeldung der Firma Region Hannover

Arnon Grünberg schreibt nicht nur Romane, sondern auch faszinierende Reportagen. „Couchsurfen und andere Schlachten“ ist eine abenteuerliche Reise durch die Gegenwart. Ob beim Couchsurfing, auf Brautschau in der Ukraine oder als „embedded journalist“ im Irak, in Guantánamo oder in Afghanistan – Arnon Grünberg bringt seine Leserinnen und Leser an Orte, wo sie alleine nie hingekommen wären. Auf Einladung des Teams Kultur der Region Hannover in Kooperation mit der Gedenkstätte Ahlem liest der bulgarisch-deutsche Schauspieler Samuel Finzi am Donnerstag, 18. September 2014, in der Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover, ausgewählte Texte von Arnon Grünberg. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 4 Euro. Karten gibt es unter www.reservix.de.

Arnon Grünberg wurde 1971 in Amsterdam geboren und wohnt, wenn er nicht gerade unterwegs ist, in New York. Grünbergs jüdische Eltern flohen 1933 vor den Nazis aus Berlin und überlebten den Holocaust. Mit 23 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman „Blauer Montag“, auf Anhieb ein Bestseller, der in 13 Sprachen übersetzt wurde. Im August 2014 erschien in Deutschland sein neuer Roman „Der Mann, der nie krank war“. Arnon Grünbergs Bücher wurden schon mit allen großen niederländischen Literaturpreisen ausgezeichnet, 2002 erhielt er den NRW-Literaturpreis für sein Gesamtwerk. Neben seinen literarischen Arbeiten schreibt er einen Blog, eine tägliche Kolumne für die Titelseite der niederländischen Zeitung De Volkskrant,außerdem Theaterstücke und Reportagen. Für die Münchner Kammerspiele hat er gerade das Stück „Hoppla, wir sterben!“ verfasst, das im April 2015 zur Uraufführung kommen soll. „Couchsurfen und andere Schlachten“, herausgegeben von Ilija Trojanow, Deutsch von Rainer Kersten (Zürich 2013), vereint Grünbergs beste Reise-Reportagen.

Samuel Finzi wurde 1966 im bulgarischen Plovdiv als Sohn einer jüdisch-bulgarischen Familie geboren. Er studierte Schauspiel an der staatlichen Theater- und Filmakademie Sofia und spielt seit Anfang der 1990er Jahre in Deutschland. Es entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit dem 2013 verstorbenen Regisseur Dimiter Gotscheff. Von 2003 bis 2005 war er an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz engagiert. Seit 2006 ist Finzi am Deutschen Theater Berlin. Er spielte und spielt in Inszenierungen von Benno Besson, Jürgen Gosch, Werner Schröter, Robert Wilson, Frank Castorf, Johann Simons, Michael Thalheimer und Ivan Panteleev. Samuel Finzi wurde 1995 als bester Darsteller Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet, 1996 erhielt er den Förderpreis der Stadt Düsseldorf und 2001 beim International Television Festival in Plovdiv den „Golden Chest“ als bester männlicher Darsteller. Samuel Finzi ist in deutschen und bulgarischen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, seit 2009 in der Rolle des Polizeipsychologen Vincent Flemming in der Krimiserie „Flemming“.

Termin: Donnerstag, 18. September 2014, 19.30 Uhr

Ort: Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover

Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro, freie Platzwahl, Kartenvorverkauf unter www.reservix.de

Veranstalter: Region Hannover, Team Kultur in Kooperation mit der Gedenkstätte Ahlem

 

 



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