Vortrag im Regionshaus: Prof. Dr. Herfried Münkler spricht über den Ausbruch des Ersten Weltkriegs
Gedenkstätte Ahlem
Die Frage, wer die Verantwortung für den Ersten Weltkrieg hatte, wer die „Schuld“ dafür trägt, ist intensiv diskutiert worden. Weniger hat man sich mit der Frage beschäftigt, welche Lehren sich daraus ziehen lassen. Antworten darauf gibt ein Vortrag des Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Herfried Münkler am Donnerstag, 17. Juli, im Regionshaus an der Hildesheimer Straße 18. Auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem referiert Münkler über die historischen Ereignisse und stellt sich der Frage, was man aus dem Verlauf des Ersten Weltkriegs lernen kann. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Warum hat der Erste Weltkrieg (1914 – 1918) so lange gedauert und nicht etwa im Herbst 1914 nach dem Scheitern aller militärischen Pläne mit einem politischen Kompromiss geendet? Womit ist das lange Durchhaltevermögen der Soldaten zu erklären – wann und warum traten sie in einen „Kampfstreik“? Diesen Fragen widmet sich Münklers Vortrag mit dem Titel „Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs“ – Welche Lehren lassen sich daraus ziehen?
Herfried Münkler, geboren 1951 in Friedberg (Hessen) ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2009 erhielt er den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse. Seine wichtigsten Veröffentlichungen: „Machiavelli“ (1982), „Die neuen Kriege“ (2002), „Imperien. Die Logik der Weltherrschaft – Vom Alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten“ (2005), „Die Deutschen und ihre Mythen“ (2009) sowie „Der große Krieg. Die Welt 1914 -1918“ (2013).
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