Literaturstipendium für vier Thüringer Autoren / Matschie: „Beitrag zu einer lebendigen Kulturlandschaft“

Pressemeldung der Firma Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Vier Thüringer Schriftsteller können sich in diesem Jahr über ein Autorenstipendium des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur freuen. Damit wird auch 2014 das literarische Schaffen von Thüringer Autoren unterstützt. Die Stipendiaten wurden im Rahmen einer Lesung von Thüringens Kulturminister Christoph Matschie in Erfurt ausgezeichnet. Eine Fachjury wählte die Kandidaten aus insgesamt 21 Bewerbern aus. Sie erhalten monatlich 850 Euro in einem Zeitraum von zwei bis fünf Monaten.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Literatur braucht Freiräume. Mit den Autorenstipendien eröffnen wir talentierten Gegenwartsautorinnen und -autoren den notwendigen Spielraum, in dem sie ihre Kreativität und Vielfalt entfalten können. Die Stipendien sind gleichermaßen Förderung und Anerkennung für das literarische Schaffen der Schrifterlerinnen und Schriftsteller. Ihre Werke sind ein wichtiger Beitrag zu einer lebendigen Kulturlandschaft.“

Eine fünfmonatige Förderung erhält die Schriftstellerin Clara Ehrenwerth aus Erfurt, Jahrgang 1987, für die Arbeit an ihrem Erzählband „Hier könnte Ihr Titel stehen“. Darin setzt sie sich mit den Zusammenhängen von Arbeit, Werbung, dem menschlichen Körper und dem Konsum auseinander. Besonders ihre bildreiche literarische Sprache hat die Jury überzeugt.

Ebenfalls mit einem fünfmonatigen Stipendium wird die Schriftstellerin Kathrin Groß-Striffler, geboren 1955, bedacht. Damit wird es ihr ermöglicht, intensiv an ihrem Romanprojekt „Die Nestbeschmutzerin“ zu arbeiten. Auf hohem sprachlichem Niveau zeichnet sie darin das Bild einer Familie mit all ihren zwischenmenschlichen Spannungen und zeigt dabei allgemeine gesellschaftliche Zusammenhänge auf.

Mit einem zweimonatigen Stipendium wird Patrick Siebert aus Schmalkalden ausgezeichnet. Der 1985 geborene Lyriker widmet sich in seinem Werk „Nährung“ der Beobachtung der Alltagswelt, die ihn unmittelbar umgibt. Mit dem Stipendium möchte die Jury Patrick Siebert besonders bei der Weiterentwicklung seiner lyrischen Sprache unterstützen.

Ein weiteres zweimonatiges Stipendium geht an den 1987 geborenen Philipp Kampa für die Arbeit an seinem literarischen Projekt „Orte. Gedichte“. Darin setzt er sich mit den Landschaften seines Lebensumfeldes Jena auseinander. Die Jury möchte Philipp Kampa damit ermutigen, intensiv an seinen Texten zu arbeiten und seine lyrische Sprache weiter zu entwickeln.



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