Ausstellung im Regionshaus: „Stringenz war gestern“

Schauplatz für regionale Kunst

Pressemeldung der Firma Region Hannover

Ein künstlerischer Abgesang auf logischen Zwang und Überzeugungskraft? Der Titel von Ulla Nentwigs Ausstellung legt das nahe: „Stringenz war gestern“, so sind die Malereien und Zeichnungen der hannoverschen Künstlerin betitelt, die vom 13. März bis zum 25. April 2014 am Schauplatz für regionale Kunst im Regionshaus an der Hildesheimer Straße 20 in Hannover zu sehen sind. Am Mittwoch, 12. März 2014, wird die Ausstellung durch die stellvertretende Regionspräsidentin Angelika Walther und den Kunstkritiker Michael Stoeber eröffnet.

„Aufgrund der Folgerichtigkeit einleuchtend“, „logisch zwingend“, so übersetzt der Duden das Wort „stringent“. In den Arbeiten von Ulla Nentwig hingegen stehen Figürliches und Abstraktes gleichberechtigt nebeneinander – auch wenn sich das für manches Auge zu widersprechen scheint. Das Ergebnis ist ein eigenwilliges und vielseitiges Werk, durch das sich die Themen Gedächtnis, Entscheidung und Standpunkt wie ein roter Faden ziehen.

„Da wir nicht autonom sind, weder im Handeln noch in dem, was wir als Wirklichkeit ansehen, stelle ich die Wahrnehmung des vordergründig Realen infrage – und arbeite mit Alltäglichem“, sagt Ulla Nentwig. „Mich interessiert die Geschichte, die wir in uns tragen, die nicht in das bewusste Wissen übergeht, erfahrene Geschichte, die unbewusst mitbestimmt, wer wir sind.“

Ulla Nentwig, geboren 1955 in Stolzenau, studierte Bildhauerei bei Helmut Rogge an der Fachhochschule Hannover. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Hannover.

Ulla Nentwig – „Stringenz war gestern“

Malerei und Zeichnung, 13. März bis 25. April 2014, Haus der Region, „Schauplatz für regionale Kunst“, Hildesheimer Straße 20, 30169 Hannover

Öffnungszeiten:

Mo.-Mi. 8.00-17.00 Uhr, Do. 8.00-18.00 Uhr, Fr. 8.00-16.00 Uhr

Eintritt: frei



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