„Über allem liegt Auschwitz“

Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma zeigt eine dokumentarisch-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Holocaust

Pressemeldung der Firma Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Am Dienstag, 8.11.2011, um 19.30 Uhr eröffnet das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma die Ausstellung „Frankfurt – Auschwitz“ des Fördervereins Roma und des Künstlers Bernd Rausch. Sowohl der Künstler als auch Prof. Reiner Diederich von der Frankfurter KunstGesellschaft sind zu diesem Anlass anwesend und führen in die Ausstellung ein.

Die Ausstellung „Frankfurt – Auschwitz“ ist vom 9.11. bis zum 18.12.2011 zu sehen. Überschaubar, aber provokativ stellen Initiatoren und Künstler die Widersprüche der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Verfolgung und Vernichtung von Roma und Sinti im Nationalsozialismus dar. Eine besondere Rolle nimmt dabei die traurige Vorreiterrolle Frankfurts bei der Verfolgung der Roma und Sinti ein.

Der dokumentarische Ausstellungsteil zeigt Bilder der Ermordeten und der Überlebenden mit ihren Lebensläufen, benennt die verantwortlichen NS-Täter, ihre Funktionen und Karrieren nach 1945 und dokumentiert die Geschichte der Mahntafel am ehemaligen Gesundheitsamt in Frankfurt. Im Mittelpunkt des künstlerischen Teils stehen die Orte Frankfurt am Main und Auschwitz-Birkenau sowie die Verfolgung und Vernichtung der Roma und Sinti. Die Arbeiten von Bernd Rausch sind eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem NS-Menschheitsverbrechen. Für Rausch liegt „über allem, vor allem und allem zugrunde der Zivilisationsbruch Auschwitz.“ Im Triptychon „Das Lager, Die Vernichtung, Die Toten” verschmelzen schließlich der dokumentarische und der künstlerische Teil zu einem neuen Ganzen.

Ergänzt wird die Ausstellung durch Filmbeiträge. Sie zeigen unter anderem ein Nachkriegsinterview mit der NS-Rasseforscherin Eva Justin und die Anbringung der Mahntafel am ehemaligen Frankfurter Stadtgesundheitsamt, dem Arbeitsplatz Eva Justins vor und nach 1945.



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