Lesung mit Rolf Hochhuth in der Villa Esche wird verschoben auf den 17. Januar 2013!

Pressemeldung der Firma Villa Esche

Die Lesung von Rolf Hochhuth aus seinem gerade erschienenen Buch „Was vorhaben muss man „, die für den 30. Oktober im Rahmen der Reihe Podium Villa Esche: Portraits & Zeitgeschichte geplant war, muss leider verschoben werden.

Sie findet nun am 17. Januar 2013 um 19:00 Uhr statt.

Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit.

Donnerstag, 17. Januar 2013 19:00

Podium Villa Esche: Portraits & Zeitgeschichte

Lesung und Gespräch

Rolf Hochhuth zieht Bilanz

Gedichte, Szenen, Aphorismen – Ein Fazit seines Denkens

„An moralischem und intellektuellem Ernst und Spürsinn für die zentralen wunden Punkte unserer Zeit übertrifft Hochhuth sie alle.“ Der Stern

Schlagartig bekannt wurde Rolf Hochhuth mit dem Drama „Der Stellvertreter“, das 1963 von Erwin Piscator in Berlin uraufgeführt wurde. Das Stück warf die Frage auf, ob die katholische Kirche durch ihr Schweigen eine Mitschuld an der Vernichtung der Juden durch das NS-Regime trifft und löste heftige Auseinandersetzungen und öffentliche Proteste aus. Seither hat Hochhuth wie kein Anderer ein untrügliches Gespür für die brennenden Themen der Zeit und Themen von moralischer Wichtigkeit bewiesen.

Nun stellt er sein neuestes Buch „Was vorhaben muss man“ – eine Essenz seines Denkens – in der Villa Esche vor. Er gibt Auskunft über sein Schaffen, welches die Verhaltensforschung in den drei Lebensbereichen untersucht, die jeden Menschen formen: das Private, das Politisch-Historische und das Künstlerische.

Rolf Hochhuth gilt als einer der einflussreichsten deutschen Dramatiker. 1931 in Eschwege (Hessen) geboren, arbeitete zunächst im Buchhandel und war von 1955 bis 1963 Verlagslektor. Wie kaum ein anderer Autor hat er unter der Teilung Deutschlands gelitten. Neben der Vernichtung der Juden, die Hochhuth in seinem Drama „Der Stellvertreter“ (1963) thematisierte, war die Spaltung des Landes für ihn das größte Verbrechen Hitlers. Sie wurde zum Antrieb seines Schreibens, seines leidenschaftlichen Strebens nach Gerechtigkeit. Zu seinen bekanntesten Werken gehören weiterhin: „Soldaten“ (1967), „Eine Liebe in Deutschland“ (1978), „Juristen“ (1979), „Alan Turing“ (1987) und „Wessis in Weimar“ (1993).

Es liest: Rolf Hochhuth

Preis: 15,00 €/erm. 11,00 €

Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG

Mit freundlicher Unterstützung von CSG, primacom, eins energie, RHV und UWL



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